{# Copyright (C) 2021-2023 CERN. Copyright (C) 2021 Northwestern University. Copyright (C) 2026 University of Münster. Invenio App RDM is free software; you can redistribute it and/or modify it under the terms of the MIT License; see LICENSE file for more details. #} {%- set title = _("FAQ versioning") %} {%- extends config.BASE_TEMPLATE %} {%- block page_body %}
Die DOI-Versionierung ermöglicht es Ihnen,
Wenn Sie einen Datensatz zum ersten Mal veröffentlichen, registrieren wir zwei DOIs:
Für jede weitere veröffentlichte Version wird anschließend ein zusätzlicher DOI registriert.
Angenommen, ein Softwarepaket wird in zwei Versionen veröffentlicht (v1.0 und v1.1). Dann werden folgende DOIs registriert:
10.1234/7s0da-05p3910.1234/chc5z-w0r3010.1234/3s67k-pd636Die ersten beiden DOIs stehen jeweils für eine konkrete Version der Software. Der letzte DOI steht für alle Versionen gemeinsam, also für das das Konzept der Software und die Gesamtheit aller Versionen.
Diese beiden Typen werden auch als
bezeichnet (technisch gesehen sind beide ganz normale DOIs).
Vielleicht fällt Ihnen auf, dass die Versions-DOIs keine Endung wie „.v1“ enthalten. Warum das so ist, wird weiter unten erklärt.
In der Regel sollten Sie immer den DOI der konkreten Version zitieren.
So stellen Sie sicher, dass andere Forschende genau die Version des Forschungsartefakts aufrufen können, die Sie verwendet haben – ein wichtiger Aspekt für die Nachvollziehbarkeit und Reproduzierbarkeit.
Standardmäßig werden Zitationen daher mit dem Versions-DOI erzeugt. Der Konzept-DOI (für alle Versionen) kann verwendet werden, wenn Sie bewusst ein sich weiterentwickelndes Forschungsartefakt zitieren möchten, ohne sich auf eine bestimmte Version zu beziehen.
Der Konzept-DOI verweist immer auf die Seite der aktuellsten Version des Datensatzes.
Nein. Sie können die Metadaten eines Datensatzes (z. B. Titel oder Beschreibung) weiterhin bearbeiten, ohne eine neue Version zu erzeugen.
Eine neue Version – und damit ein neuer Versions-DOI – wird nur dann erstellt, wenn Sie die Dateien des Datensatzes ändern.
Das Einbauen von Versionsnummern (z. B. „.v1“) in DOIs gilt als schlechte Praxis, da:
Zudem ist die DOI-Versionierung linear, was bedeutet, dass die Versionsnummer unter Umständen nicht der tatsächlichen Versionsnummer der Ressource entspricht. Dies zeigt sich beispielsweise bei Software, bei der es gängige Praxis ist, Punkt-Versionen zu verwenden und neue Releases in nicht-linearer Reihenfolge zu veröffentlichen (z. B. zunächst v1.0, dann v1.1, anschließend v2.0 und danach v1.2).
Der Versionssuffix ist zudem keine Funktionalität des DOI-Systems, d. h. das Anhängen von .v2 an einen DOI führt bei keinem DOI eines beliebigen Anbieters zur Auflösung auf Version 2 einer Ressource. Unterschiedliche Anbieter verwenden außerdem unterschiedliche Muster, wie z. B. .v2, .2 oder /2.
Am wichtigsten ist jedoch, dass Versionssuffixe nicht maschinenlesbar sind. Ein Auffindungssystem, das DOIs versteht, erkennt nicht, dass .v1 und .v2 eines DOI tatsächlich zwei Versionen derselben Ressource sind.
Eine bessere Lösung für dieses Problem besteht darin, zwei DOIs semantisch in den Metadaten eines DOI miteinander zu verknüpfen. Dadurch wird sichergestellt, dass Auffindungssysteme auf maschinenlesbare Weise erkennen können, dass zwei DOIs Versionen derselben Ressource sind.
Weitere Informationen dazu finden Sie unter Cool DOIs.
Nein. Wenn Sie beispielsweise in einem 50-GB-Datensatz lediglich eine 10-KB-README-Datei ändern, wird nicht der gesamte Datensatz kopiert.
Die zugrunde liegende Software InvenioRDM verwaltet die Speicherung effizient und speichert nur die tatsächlich geänderten Daten.